{"id":42,"date":"2018-01-06T23:20:42","date_gmt":"2018-01-06T22:20:42","guid":{"rendered":"https:\/\/bogengemeinschaften.de\/freckenhorster\/?page_id=42"},"modified":"2018-01-14T12:20:29","modified_gmt":"2018-01-14T11:20:29","slug":"historisches","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bogengemeinschaften.de\/unterebb\/historisches\/","title":{"rendered":"Historisches"},"content":{"rendered":"<p><strong>Geschichtlicher \u00dcberblick \u00fcber den Bogen der \u201eUnteren Br\u00fcnebrede\u201c<\/strong><\/p>\n<p>In der jetzt \u00fcber 250-j\u00e4hrigen Geschichte des Festes Mari\u00e4 Himmelfahrt in Warendorf liegen die Ursprunge nahezu aller Festb\u00f6gen im geschichtlichen Dunkel. Im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts, um das Jahr 1830 herum, muss auch von der Bogengemeinschaft \u201eUntere Br\u00fc\u00adnebrede\u201c \u2013 wie von anderen Bogengemeinschaften wohl auch \u2013 ein neuer Bogen in Auftrag gegeben worden sein. Dieser Bogen, auf alten Photographien und Abbildungen noch zu se\u00adhen, war aus Holz und glich in gewisser Weise dem heute noch aufgebauten Bogen der \u201eOberen Br\u00fcnebrede\u201c. Dieser Bogen \u2013 manchem \u00e4lteren Mitb\u00fcrger vielleicht noch bekannt \u2013 wurde bis zum Zweiten Weltkrieg aufgebaut. Auch nach dem Krieg, zum ersten Mal im Jahre 1947, wurde er erneut aufgebaut. Es stellte sich aber heraus, dass er nach der langen Lagerungsphase w\u00e4hrend des \u201eDritten Reiches\u201c stark gelitten hatte, so dass schon in der ers\u00adten Nachkriegs-Bogenversammlung 1947 \u00fcber einen Neubau beratschlagt wurde. Unter dem Vorsitz von \u201eBogenvater\u201c Ferdinand Leve wurde dieser Neubau des Bogens der Bogenge\u00admeinschaft \u201eUntere Br\u00fcnebrede\u201c dann 1949 in Auftrag gegeben. Man erteilte dem aus Wa\u00adrendorf stammenden Architekten Karl Budde in Bochum am 15. 11. 1949 den Planungsauf\u00adtrag. Die Kosten f\u00fcr diesen Entwurf beliefen sich auf 150 DM.<\/p>\n<p>In der Bogenversammlung am 13. 3. 1950 wurden die Arbeiten an diesem neuen Bogen an folgende Nachbarn vergeben: die Schreinerarbeiten an H. Giersmann und E. Budde, Be\u00adleuchtung an H. Pumpe und R\u00fcschenbeck, Malerarbeiten an H. Koch, Herstellung des Ma\u00addonnenmodells an P. Waldow, Guss der Madonna an die Fa Cordes.<\/p>\n<p>Die Chronik berichtet vom Guss der Madonna am 22. 7. 1950 bei der Fa. Cordes als von ei\u00adnem Ereignis besonderer Art, an dem der B\u00fcrgermeister Heinermann, Stadtdirektor Dr. Ei\u00adsing, Kaplan Brockmann und die Vorst\u00e4nde der anderen Bogengemeinschaften teilnahmen.<\/p>\n<p>Somit war das Jahr 1950 das Ursprungsjahr des jetzigen Bogens der \u201eUnteren Br\u00fcnebrede\u201c, der nat\u00fcrlich im Verlaufe der vergangenen 60 Jahre noch eine Reihe von Ver\u00e4nderungen er\u00adfuhr: Nach Umstellung von Stadtgas auf Erdgas in der Stadt Warendorf entfiel auch an die\u00adsem Bogen die Beleuchtung mittels kleiner Gasfl\u00e4mmchen. Sie wurde durch elektrische In\u00adnenbeleuchtung der aus Kunststoff angefertigten S\u00e4ulen \u2013 \u00fcbrigens hergestellt in der Fa. Hartmann am M\u00fcnstertor \u2013 ersetzt. Die Fundamente in der Erde wurden zur Neugestaltung der Br\u00fcnebrede im Jahre 1987 erneuert und die ganze tragende Holzkonstruktion einschlie\u00df\u00adlich der Holzb\u00f6den in den 90er Jahren (1993\/94) v\u00f6llig neu erstellt. Damit war eine bessere Statik wiederhergestellt. Schlie\u00dflich wurden im Hinblick auf das Jubil\u00e4umsjahr 2002 im Jahre 2000 neue Au\u00dfenverkleidungen der S\u00e4ulen durch die Warendorfer Firma M\u00f6nnigmann hergestellt, die im Jahre 2001 nach entsprechendem Anstrich durch Malermeister Hermann Koch zum ersten Mal angebracht werden konnten. So erstrahlte der Bogen der \u201eUnteren Br\u00fc\u00adnebrede\u201c auch im Jubil\u00e4umsjahr 2002 in alt gewohntem Glanze, wenngleich auch weiterhin turnusm\u00e4\u00dfig gewisse Reparatur- und Versch\u00f6nerungsarbeiten durchgef\u00fchrt werden m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichtlicher \u00dcberblick \u00fcber den Bogen der \u201eUnteren Br\u00fcnebrede\u201c In der jetzt \u00fcber 250-j\u00e4hrigen Geschichte des Festes Mari\u00e4 Himmelfahrt in Warendorf liegen die Ursprunge nahezu aller Festb\u00f6gen im geschichtlichen Dunkel. Im ersten Drittel des 19. 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